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Pressemitteilung 28/2015

Neustadt-Fernthal, Oktober 2015

BOY erhält Großauftrag auf der Fakuma 2015 

Von Messebeginn an ein mehr als gut besuchter BOY-Messestand, aussichtsreiche Gespräche sowie bereits einige Abschlüsse inklusive eines Großauftrages verzeichnete BOY auf der diesjährigen Fakuma.

Im Zentrum des Besucherinteresses lag vor allem die 3D-Technologie. Die individuellen Automatisierungslösungen der BOY-Exponate sowie die neue, kompakte Schneckenkolben-Plastifiziereinheit mit acht mm Durchmesser waren die weiteren Messe-Highlights.

 

 

BOY-Messestand auf der Fakuma 2015
BOY-Messestand auf der Fakuma 2015

Fertigung von Werkzeugeinsätzen im 3D-Verfahren

Die additive Fertigung mittels handelsüblichen 3D-Druckern hat nun auch die Kunststoffbranche erfasst. Doch statt Bauteile im 3D-Verfahren herzustellen, geht der Spezialist für Spritzgießautomaten bis 1.000 kN Schließkraft einen anderen Weg. „Wir stellen die Werkzeugeinsätze für unsere BOY-Spritzgießautomaten auf einem 3D-Drucker her“ so Alfred Schiffer, Geschäftsführender Gesellschafter von BOY. „Mit den so kostengünstig gefertigten Einsätzen lassen sich je nach eingesetztem Material Prototypen und Kleinstserien bis zu 500 Teilen fertigen. Fast alle Materialien - selbst glasfaserverstärkte Kunststoffe - können so verarbeitet werden.“ Auf diese Weise entstehen Spritzgießteile, die die gleichen physikalischen Eigenschaften aufweisen wie bei der Fertigung mit herkömmlichen Spritzgießwerkzeugen. Dies ist mit der additiven Bauteilfertigung auf 3D-Druckern nicht möglich. Auf dem BOY-Messestand fertigte ein Stratasys-3D-Drucker in kürzester Zeit die Werkzeugeinsätze, die dann direkt in das Stammwerkzeug der BOY XS eingebaut werden konnten.

 

 

Kürzere Verweilzeit durch geringes Gangvolumen

Premiere auf der Fakuma feierte die neue Schneckenkolben-Plastifiziereinheit von BOY. Mit nur acht Millimeter Durchmesser weist die zum Patent angemeldete Schneckenkolben-Plastifiziereinheit mit nur 1,9 cm³ Gangvolumen eine wesentlich geringere Verweilzeit des Materials gegenüber größeren Schneckendurchmessern auf. Dies bietet gerade bei der Verarbeitung von thermisch sensiblen Materialien eindeutige Vorteile. Bereits am Markt vorhandene Lösungen mit einer Vordosierung und einer 8 mm Schnecke können diese kurzen Verweilzeiten so nicht erreichen. Bei der Fakuma wurden Micro-Osteosyntheseplatten mit einem Teilegewicht von 0,06 g produziert. Die Verweilzeit des Materials in der neuen Plastifiziereinheit lag bei lediglich 304 Sekunden.

 

 

Bessere Maschinenausstattungen für flexiblere Einsätze

Sechs der sieben Exponate auf dem BOY-Messestand waren jeweils mit einer individuell zugeschnittenen Automationslösung ausgestattet. „Wir verzeichnen ein verstärktes Anwenderinteresse nach kompletten Fertigungseinheiten mit integrierter Automatisierung“ bringt es Klaus Geimer, stellvertretender BOY-Geschäftsführer auf den Punkt. „Einerseits liefern wir heute viel mehr Maschinen aus, die für die spätere Einbindung in Fertigungsstraßen ausgerüstet sind. Andererseits werden Handlinggeräte, integrierte Entnahmepicker und Peripheriegeräte direkt mit geordert. Bereits ab Werk sind die BOY-Spritzgießautomaten zunehmend mit einer Vielzahl von Optionen und Zusätzen ausgerüstet. So sind die Maschinen sehr flexibel, um im Bedarfsfall die jeweiligen Automationsanforderungen realisieren zu können. Damit stellen sich unsere Kunden zukunftsweisend auf die Thematik Industrie 4.0 ein“

 

 

Messefazit

Nach Angaben von BOY zeigt sich das mittelständische Unternehmen aus Neustadt-Fernthal mit dem Ergebnis der diesjährigen Fakuma sehr zufrieden. Viele aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Kunden und neuen Interessenten eröffnen für die Zukunft beste Chancen und Möglichkeiten. Aufgrund immer kleinerer Losgrößen sei die Investitionsbereitschaft in kleine, flexibel einsetzbare Spritzgießmaschinen höher als je zuvor. Ein während der Fakuma erteilter Großauftrag bestätigt dies.

 

 

BOY-Messestand auf der Fakuma 2015
BOY-Messestand auf der Fakuma 2015
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