Das Projekt „Industrie 4.0 Monitoring-System“ (Erforschung intelligenter Softwarealgorithmen, Ziel: maximale Maschinenverfügbarkeit) wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Pressemitteilung 35/2019

Neustadt-Fernthal, Oktober 2019

BOY schreibt nach Ende der K 2019 seine Erfolgsstory weiter


Mit einem überaus erfolgreichen Auftritt auf der Düsseldorfer Kunststoffmesse schafft BOY die Voraussetzung für die weitere, erfolgreiche Zukunft des mittelständischen Maschinenherstellers aus Neustadt-Fernthal. „Wir können mit Stolz aus den acht Messetagen eine außerordentlich positive Bilanz ziehen“ bringt es Alfred Schiffer, Geschäftsführender Gesellschafter auf den Punkt. „Wir sind hoch erfreut über das große Interesse an unseren Spritzgießautomaten und innovativen Technologien. Gegenüber der K-Messe 2016 verzeichneten wir mehr Fachbesucher auf unserem Messestand.“

BOY zeigte auf der K 2019 neben der Premiere seiner neuen BOY 100 E hybrid mit servoelektrischer Spritzeinheit an nahezu allen Exponaten interessante Automationen.
Die BOY 100 E hybrid kann nach Aussage des Herstellers ab sofort optional als eSP-Option für die Maschinengrößen von BOY 60 E bis BOY 125 E geordert werden.
Die neue servoelektrische Spritzeinheit bietet insbesondere bei kurzen Zykluszeiten und hohen Dosiermengen einen hohen wirtschaftlichen Vorteil.
Durch die Unabhängigkeit von Schließ- zur Spritzseite sind auch alle Fahrbewegungen der Schließeinheit parallel zum Dosieren möglich.
Clever in Richtung der Maschinenachse integriert, begeisterte die BOY 125 E mit seinem Linearhandling LR 5. In dieser Bauweise wird keine zusätzliche Stellfläche für das Handling benötigt.

Auch die Messethemen Circular Economy und zunehmende Digitalisierung der Branche setzte der Spezialist für Spritzgießautomaten bis 1250 kN Schließkraft mit interessanten Anwendungen kompetent um. So wurden auf einigen BOY-Spritzgießautomaten biobasierte Materialien problemlos eingesetzt. BOY setzt mit Vermeidung von Angüssen, direktes Anspritzen bei Einkavitätenwerkzeugen und Einsatz von Heisskanaltechnologien zudem auf Abfallvermeidung statt einer Wiederverwendung von Recyclaten.

Zum wachsenden Digitalisierungsgrad der Spritzgießmaschinen hielt BOY eine
genussvolle Lösung für die Besucher bereit: An einer Kaffeebar konnten sie sich über Eingabeterminals ein leckeres Heißgetränk ordern. Die 2K Kaffeebecher wurden im Mehrkomponentenverfahren von einer BOY 125 E in Verbindung mit einer BOY 2C S gespritzt. Die Umsetzung des Grundkörpers in die Kavität zur Umspritzung mit der 2. Komponente erfolgt auch durch den LR 5. Des Weiteren übernimmt das Handling LR 5 die Weitergabe der Tassen und stellte diese im nächsten Arbeitsgang auf einem Förderband ab. Ein Cobot mit kollaborierender Robotertechnik der Fa. KUKA ergriff die Tasse und führte sie an einen Drucker der Fa. Leibinger. Die vom durstigen Messebesucher individuell eingegebenen Daten sowie Prozessparameter wurden als QR-Code auf den Griff des Kaffeebechers aufgedruckt. Anschließend führte der Roboter die Tassen unter einen Kaffeeautomaten der Fa. Kaffeepartner und servierte das Heißgetränk dem Besucher in die Hand. Das Zusammenspiel von 2 Spritzgießautomaten, dem Handling LR 5 sowie dem KUKA-Roboter erfolgte durch die komplette Vernetzung der Komponenten. Die hohe Konnektivität der einzelnen Geräte demonstrierte eindrucksvoll die zunehmende Digitalisierung von Maschinen anhand einer komplexen Messeanwendung.